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La grotte rose, site classé ***

Besuch & Geschichte

Die Höhle beeindruckt durch ihr schieres Ausmaß und das fantastische Zusammenspiel der ausgeprägten Naturfarben.
Der ursprüngliche Eingang, den ein Schäfer 1880 auf der Jagd nach einem Fuchs entdeckte, lässt kaum auf die Größe der Räume im Inneren schließen.
Das unterirdische Labyrinth, das 1888 von E. A. Martel entdeckt und 1890 erschlossen wurde, war die erste öffentlich zugängliche Grotte.croquisDE

Dargilan, bedeutet Vielfalt

Im ersten riesigen Saal überwältigt den Besucher zunächst der fantastische Anblick eingestürzter Felsen die sich ineineander verkartet 60 Meter hoch türmen. Inmitten dieses Chaos glitzern zahlreiche Stalagmiten von unterschiedlicher Höhe. Unzählige fistelartige Gebilde hängen vom Gewölbe. Südlich davon befindet sich ein kleinerer, reich dekorierter Saal mit einer wunderschönen Säule. Der Rundgang folgt einem ehemaligen unterirdischen Flußbett durch eine Reihe unterschiedlicher Säle mit vielfältigen Konkretionen. Tropfen für Tropfen formt das Wasser hier langsam Kalzitablagerungen.
Es wird zum Bildhauer und kreiert beeindruckende Säulen. Sein Meisterwerk allerdings ist der Glockenturm. Langsam fließt es über die steilen Felswände und formt filigrane Vorhangsgebilde von überwältigendem Ausmaß (das Elefantenohr und den versteinerten Wasserfall).

Dargilan, die rosa Grotte auf dem Causse Noir

Die ungewöhnliche Konzentration von Eisenoxid und organischen Substanzen in diesem Teil des Karst bringt eine Vielfalt von Farbnuancen hervor, eine Palette von Ocker-, Gelb, Safran- und Rosatönen. Als ob die Grotte seit ihrer Entstehung in der Dunkelheit von einem Sonnenuntergang geträumt hätte.

 

Geschichte

Als der junge Sahuquet die Grotte im Herbst 1880 zum ersten Mal betrat war ihr Bestehen in der Region noch völlig unbekannt. Sahuquet war ein junger Schafshirt der sich um die Herde eines benachbarten Bauernhofs kümmerte.
Eines Tages beobachtete er wie ein Fuchs durch eine Felsritze verschwand. Wie jeder Causse Jäger der etwas auf sich hält, beschloss er Meister Reinecke zu fangen.

Stunden später bemerkte er, daß die Ritze nach innen hin weiter wurde. Er schlüpfte schließlich durch diese Öffnung ins Innere und befand sich an der Schwelle des ersten Saals. Der Anblick der Stalagtiten, die er der Legende zufolge für Gespenster hielt, und der Widerhall seiner eigenen Stimme erschreckten ihn so sehr, daß er verängstigt den Rückzug antrat. Zu dieser Zeit kam der 24-jährige Geograph E. A. Martel in die Gegend. Er inspizierte den riesigen Eingangsbereich der Höhle und fand dort fünf tiefe Brunnen. Die vollständige Erkundung der Höhle war allerdings nur unter großem Aufwand möglich. So kam es, daß die komplette Erforschung des großen Saals und aller anderen Teile der Grotte erst 1888 stattfand.

Unzählige Besucher kamen daraufhin nach Dargilan um die wundersame Grotte, deren Erforschung weltweit einen wichtigen Meilenstein in der Höhlenkunde darstellt, zu besichtigen. Im Jahre 1891 wurde der Besitz der Grotte auf M. M. Schmitz & Co. übertragen. Mit der Absicht regelmäßige Besuche zur Grotte zu organisieren gründeten sie die Firma Malerisches Frankreich (La France Pittoresque), die später zur Gesellschaft der Tarnschluchten (Société des Gorges du Tarn) und schließlich zur Anonymen Gesellschaft Dargilans (Société Anonyme de Dargilan) wurde.
1910 wurden elektrische Kabel in der Höhle verlegt, die eine Beleuchtung aller Säle ermöglichten.

Heutzutage ist die Grotte eine der best ausgestatteten Höhlen. Dank der Modernisierung mit neusten technischen Mitteln die 1982 unter der Leitung von M. Ephrem Passet ausgeführt wurde, können Besucher die Höhle auf einem 1 km langen Rundgang erkunden.

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Dargilan - La Grotte Rose
48150 Meyrueis - Lozère
00 33 (0)4 66 45 60 20
contact@dargilan.com

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